Wo möchten Sie jetzt am liebsten sein?
Da, wo ich bin.
Wofür lassen Sie alles stehen und liegen?
Für eine Yoga-Klasse mit meiner Lieblingslehrerin Anja.
Was bedeutet Heimat für Sie?
Kindheitserinnerungen.
Was ist Ihnen wichtig im Leben?
Heiterkeit, Poesie & die Magie der Liebe.
Was haben Ihnen Ihre Eltern mitgegeben?
Ordnung, Anstand, Fleiß, Disziplin und Sparsamkeit.
Welches Buch hat Sie nachhaltig beeinflußt?
Immer das Buch, das ich gerade lese. Wegweisend „Pippi Langstrumpf“ & „Der kleine Prinz“. „Bonjour Tristesse“ von Françoise Sagan und „Das Drama des begabten Kindes“ von Alice Miller sowie „Krieg und Frieden“ von Tolstoi und Jean Gebser, „Einbruch der Zeit“.
Welche Musik mögen Sie?
Alles außer Death Metal. Ewige No. 1: die „Casta Diva“ in Bellinis „Norma“, gesungen von der Callas.
Welches Ereignis ist für die Welt das einschneidendste gewesen?
Die Erfindung des Rads.
Was möchten Sie verändern?
Europa.
Woran glauben Sie?
In únum Déum, Patrem omnipoténtem, factó caeli et térrae ...
Welche Werte sollen wir unseren Kindern weitergeben?
Vertrauen in sich selbst und ihren eigenen Weg.
Welche Bedeutung hat der Tod für Sie?
Erlösung.
Prof. Dr. Ulrike Guérot, Jahrgang 1964, ist streitlustige Politikwissenschaftlerin, Trägerin zahlreicher Preise (l´Ordre pour le Mérite) und poduktive Publizistin. Die Kosmopolitin (Lebensstationen New York, Washington, Paris, Brüssel, London, Wien) und Mutter zweier erwachsener Söhne zählte zu den couragierten Kritikern des Corona-Interregnums. Jüngste Titel: „Der Ausverkauf der Republik: AfD und Meta-Krise“ (2024), mit Matthias Burchardt „Das Phänomen Guérot. Demokratie im Treibsand“ (2023) und „Endspiel Europa“ mit Hauke Ritz (2022).
www.ulrike-guerot.de